„Könnte ich bitte ein Zwischenzeugnis bekommen?“
- Asif Malik
- 18. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 2 Tagen
Ein Zwischenzeugnis ist ein wertvolles Instrument, um Ihre beruflichen Leistungen, Ihre Kompetenzen und Ihre Entwicklung nachvollziehbar zu dokumentieren.
Gerade in dynamischen Unternehmen aus den Bereichen KI, Technologie und digitale Geschäftsmodelle verändern sich Rollen, Verantwortlichkeiten und Organisationsstrukturen häufig. Ein qualifiziertes Zwischenzeugnis kann dabei helfen, Ihre bisherigen Erfolge sichtbar zu machen und Ihre berufliche Entwicklung zu dokumentieren.
Gleichzeitig ist die Anfrage nach einem Zwischenzeugnis oft sensibel. Viele Mitarbeitende befürchten, dass der Wunsch nach einem Zeugnis als Zeichen für Wechselabsichten verstanden wird. Dabei gibt es zahlreiche professionelle Gründe, ein Zwischenzeugnis anzufordern.
Typische Gründe für ein Zwischenzeugnis
Neue Rolle oder mehr Verantwortung
Wenn Sie eine neue Position übernehmen, ein größeres Verantwortungsgebiet erhalten oder sich Ihre Aufgaben deutlich verändern, dokumentiert ein Zwischenzeugnis Ihre bisherige Entwicklung.
Neuer Vorgesetzter oder veränderte Strukturen
Gerade in schnell wachsenden Technologieunternehmen verändern sich Teams und Organisationsstrukturen regelmäßig. Ein Zwischenzeugnis stellt sicher, dass Ihre bisherigen Leistungen und Erfolge festgehalten werden.
Beförderung oder Weiterentwicklung
Bei einem Karriereschritt – beispielsweise vom Spezialisten zur Führungskraft – bietet ein Zwischenzeugnis die Möglichkeit, Ihre Entwicklung und Ihre bisherigen Beiträge offiziell zu dokumentieren.
Langjährige Tätigkeit ohne aktuelle Bewertung
Wenn Sie bereits mehrere Jahre im Unternehmen tätig sind und bisher keine aktuelle Beurteilung erhalten haben, kann ein Zwischenzeugnis sinnvoll sein, um Ihre Leistungen festzuhalten.
Unternehmensveränderungen
Bei Wachstum, Restrukturierungen, Fusionen oder Managementwechseln schafft ein Zwischenzeugnis eine objektive Dokumentation Ihrer bisherigen Tätigkeit.
Weiterbildung und Spezialisierung
Neue Qualifikationen, Zertifizierungen oder zusätzliche Verantwortungsbereiche können durch ein aktualisiertes Zwischenzeugnis ergänzt werden.
Worauf Sie bei einem guten Zwischenzeugnis achten sollten
Ein aussagekräftiges Zwischenzeugnis sollte mehr enthalten als allgemeine Formulierungen. Wichtig sind insbesondere:
Klare Beschreibung Ihrer Position und Verantwortlichkeiten
Fachliche Kompetenzen und Spezialisierungen
Konkrete Projekte und Erfolge
Verantwortungsbereiche und Beitrag zum Unternehmenserfolg
Arbeitsweise und Zusammenarbeit mit Teams und Führungskräften
Entwicklungspotenzial und besondere Leistungen
So fragen Sie professionell nach einem Zwischenzeugnis
Einen sachlichen Grund nennen
Eine Anfrage wirkt professionell, wenn Sie einen nachvollziehbaren Anlass nennen – beispielsweise eine neue Rolle, veränderte Verantwortlichkeiten oder eine persönliche Weiterentwicklung.
Das Gespräch suchen
Ein offenes Gespräch mit Ihrer Führungskraft ist meist der beste Weg. Transparenz und Professionalität schaffen Vertrauen.
Eigene Leistungen vorbereiten
Überlegen Sie vorab, welche Projekte, Erfolge und Verantwortungsbereiche in das Zeugnis einfließen sollten.
Fazit
Ein Zwischenzeugnis ist kein Zeichen mangelnder Loyalität, sondern ein wichtiges Instrument für die professionelle Karriereplanung.
Wer seine Erfahrungen, Erfolge und Entwicklung dokumentiert, schafft Transparenz über die eigene Leistung – besonders in schnelllebigen Technologieunternehmen.
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